Glossar

In der Welt von Pokémon Essentials tauchen oftmals Begriffe auf, die für den normalen Nutzer nicht immer leicht zu verstehen sind. Pokémon Essentials German bemüht sich zwar die Begriffe so gut wie möglich „einzudeutschen“, jedoch lassen sich manche Begriffe schlecht oder gar nicht übersetzen oder umschreiben. Deswegen findet ihr hier eine knappe Übersicht über die verwendeten Begriffe und deren Bedeutung. Auch technische Begriffe werden hier erläutert.

  • Array Das ist in Ruby eine Art Liste, die verschiedene Elemente enthält.
  • BGM BackGround Music – Die Hintergrundmusik, die auf Maps oder in Kämpfen abgespielt wird.
  • BGS BackGround Sound – Der Soundeffekt, der auf Maps im Hintergrund abgespielt wird. Zum Beispiel das Plätschern von Regentropfen.
  • Compiler Übersetzt in diesem Fall die Kommentare und PBS-Dateien in das vom RPG Maker XP benutzte .dat Format.
  • Debug Bezeichnet das Debbuging (dt. Fehler beheben) eines Spiels. Man kann leicht bestimmte Szenarien kreieren, um die Fehlerursache einzugrenzen.
  • Encounters Damit sind die wilden Pokémon gemeint, die man auf der Map antreffen kann. Es gibt verschiedene Arten von Encounter (Hohes Gras, Wasser, Angeln und so weiter).
  • Interne Name Dieser Name wird von Pokémon Essentials benutzt, um etwas eindeutig zu identifizieren (z.B ein Pokémon oder ein Trainer). Normalerweise wird dieser Wert komplett groß geschrieben und darf keine Sonderzeichen besitzen. Der Spieler selbst bekommt diesen Namen niemals zu sehen, weshalb es völlig okay ist, wenn der Name nicht schön aussieht.
  • Map Eine Art Karte, welches den Schauplatz des Projektes darstellt. Hierauf läuft und interagiert der Spieler. Maps müssen mindestens 20×15 Tiles groß sein.
  • ME Music Effect – Musikeffekte, die bei besonderen Ereignissen abgespielt werden, z.B wenn man ein Pokémon erhält oder einen Kampf gewinnt.
  • NPC (Non-player character) bezeichnen alle nicht spielbaren Charaktere im Spiel. Man kann meistens mit diesen interagieren.
  • OT oder Finder So lautet die Bezeichnung des Original Trainers, also der Trainer, dem das Pokémon ursprünglich gehört.
  • Ruby Die Programmiersprache, in der Pokémon Essentials geschrieben wurde.
  • SE Sound Effect – Ein kurzer Soundeffekt, der in diversen Situationen abgespielt wird, z.B wenn man gegen eine Wand läuft, wenn man mit jemanden redet oder wenn man auf den PC zugreift. Auch alle Attacken- und Kampfsounds sind hier zu finden.
  • Script Ein spezieller Code (in diesem Fall in Ruby geschrieben), der für bestimmte Sachen zuständig ist.
  • Script-Bereich Im Script-Editor (F11 im RPG Maker XP drücken) befindet sich links eine Liste mit Script-Bereichen. Jedes davon ist für einen bestimmten Bereich des Spiels zuständig.
  • Spezies Damit ist das Pokémon an sich gemeint. Jedes Pokémon ist eine Spezies. Wenn in einem Script explizit nach der Spezies gefragt wird, ist damit meistens der interne Name gemeint (z.B BULBASAUR für Bisasam).
  • Sprite Damit ist die Grafik eines Pokémon gemeint. Diese Grafik stellt das Pokémon dar und ist an vielen Punkten im Spiel zu sehen (Kampf, Statusbericht, Pokédex usw.). In Ruby kann ein Sprite aber auch eine Grafik allgemein sein.
  • Starter Damit ist das Pokémon gemeint, mit den man sein Abenteuer startet. Üblicherweise erhält man es vom Professor.
  • Switches (dt. „Schalter“) sind einfache Variablen, die zwei Zustände besitzen können: Wahr oder Falsch. Sie sind mit einer einfachen Ja/Nein-Frage zu vergleichen. Benutzt wird ein Switch, um zu überprüfen, ob eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. Standardmäßig ist jeder Switch auf false (Falsch) gsetzt. Neben eigene Switches gibt es auch die RPG Maker-eigenen Switches ( $game_switches[X], wobei X für die Nummer des Switches steht). Der RPG Maker XP kann maximal 5000 interne Switches besitzen.
  • Tiles sind Quadratische Blöcke, mit der eine Map erstellt wird. Man kann sie mit Bauklötzchen vergleichen, die zusammengesteckt eine Map ergeben. Jedes Tile ist 32×32 Pixel groß und kann transparent sein. Jedes Tile besitzt bestimmte Parameter, wie z.B dessen Begehbarkeit.
  • Tilesets sind eine Ansammlung von sogenannten Tiles. Ein Tileset kann maximal 5000 Tiles in der Länge besitzen und muss 8 Tiles breit sein. Dies ergibt maximal 40.000 Tiles.
  • Variablen sind Werte, die einen anderen Wert annehmen können. Sie sind mit Unbekannten wie x oder y zu vergleichen. Jede Variable kann einen beliebigen Wert haben. Standardmäßig werden Zahlen verwendet. Im Gegensatz zu einem Switch kann man also mit einer Variable mehrere Zustände abfragen. Neben eigene Variablen gibt es auch die RPG Maker-eigenen Variablen, die in Scripts mit $game_variables[X] oder in Pokémon Essentials auch mit pbGet(X) aufgerufen werden können. Hierbei steht X für die Nummer der internen Variable. Der RPG Maker kann maximal 5000 interne Variablen besitzen.